Rückblick 2018 – Ausblick 2019

Wir dürfen auf einen äusserst gelungenen Projektstart im vergangenen Herbst zurückblicken (vgl. Bericht „Vom Tomasee bis nach Reichenau): Begeisterungsfähige und motivierte Schülerinnen und Schüler, viele ermunternde und anerkennende Rückmeldungen und ein überaus positives Echo in den Medien, all das hat uns sehr gefreut und gibt uns viel Zuversicht für den weiteren Verlauf unserer Reise.

Das Source-to-Sea-Projekt ist in vielen Belangen eine Herausforderung: körperlich, mental, logistisch, aber auch finanziell. Der erste Teil unserer Reise konnte ohne fremde Hilfe finanziert werden. Die Kosten pro Teilnehmerin und Teilnehmer von rund sFr. 280.- wurden durch einen Elternbeitrag (23%) und einen Gemeindeanteil (64%) weitgehend gedeckt. Der Restbetrag (13%) wurde durch Eigenleistungen der Schülerinnen und Schüler (Flohmarkt, Kuchenverkauf) finanziert.

Damit wir im kommenden August zum zweiten Teil unserer Reise aufbrechen können, sind wir aber auch auf fremde Hilfe angewiesen. „Sea-to-Summit“ hat uns bereits auf der ersten Etappe mit Microfaser-Waschtüchern und Waschmitteln ausgerüstet, der Sportfonds beteiligt sich an den Kosten für die Zelt- und Kochausrüstung, die wir ab dem kommenden Jahr benötigen, und mit dem Lions-Club haben wir einen Sponsoren gefunden, der uns ebenfalls finanziell unterstützt. Natürlich werden wir uns auch weiterhin bemühen, mit Eigenleistungen unsere Projektkasse zu füllen. Doch wir benötigen auch Unterstützung von aussen durch Sponsorengelder von Firmen und/oder Privatpersonen, um unser Projekt weiterführen zu können. Wir sind für jeden Beitrag sehr dankbar und wir erachten es keineswegs als selbstverständlich!

Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen unseres Projektes beitragen!

Rico Diethelm, Beat De Ventura, Susanne Oettli und Kerstin Hänseler

Bankverbindung:
Clientis BS Bank Schaffhausen, IBAN: CH12 0685 8469 5527 2268 5
Schule Neunkirch, Klassenkasse Rico Diethelm
Vermerk: „Sponsoring SourcetoSea“

Vom Tomasee bis nach Reichenau

Die erste Etappe ist geschafft – vier erlebnisreiche Tage, rund 75km und zahlreiche teils anstrengende Wanderstunden liegen hinter uns.
Bei warmem und fast durchwegs sonnigem Herbstwetter folgten wir vom 18. – 21. September dem Vorderrhein von seiner Quelle am Tomasee auf 2340m.ü.M bis zum Zusammenfluss mit dem Hinterrhein in Reichenau auf gut 600m.ü.M. Fast drei Viertel der Höhendifferenz von Quelle und Mündung liegen also bereits hinter uns, ebenso die grossen und augenscheinlichen Veränderungen der Vegetation. Bedingt durch die grosse Trockenheit im Frühjahr und Sommer 2018, aber auch durch die Wasserregulation seitens der Kraftwerkbetriebe war die Wasserknappheit im Hauptflussbett auf der gesamten Strecke offensichtlich, zahlreiche Zuflüsse waren ganz versiegt. Dort, wo das frische Wasser noch sprudelte, trank man allerdings stets mit Begeisterung vom frischen Trinkwasser!

Fazit der ersten Etappe
Erlebnisreiche Tage, gute Stimmung, tolle und motivierte Schülerinnen und Schüler, ein optimaler Start!

Ein grosses Dankeschön!!
… an die Schülerinnen und Schüler für ihre Offenheit und ihre positive Einstellung, an die Eltern für die moralische Unterstützung und die zahlreichen positiven Rückmeldungen, an Schulleitung und Schulbehörde Neunkirch, die von Anfang an hinter unserem Projekt standen, an Yan Schuppli von codevelop für die Homepage, an Philipp Kundert für die gesponserten Sea to Summit – Produkte und an unsere beiden Sportlehrerinnen, Kerstin Hänseler und Susanne Oettli, welche unser Leiterteam ergänzen, für ihren grossen Einsatz.

Rico Diethelm und Beat De Ventura

Im Aufstieg zum Tomasee

Bescheidenes Restwasser –  eine Wasserfassung führt ein Grossteil des Quellwassers dem Caumasee zu

Lai da Tuma – Quelle des Rheins

Abrupter Wetterumbruch…

… doch schon bald scheint wieder die Sonne 😉

Capanna Maighels (SAC), immer ein Besuch wert!!

Neue Bekanntschaften am zweiten Tag

Wohlverdiente Pause bei Rueras

Auf dem Weg nach Disentis

Zwischen Disentis und Cumpadials

In der Rheinschlucht

Bahnhof Reichenau –  das Ende der ersten Etappe!